Argentinien
12.10.2025
Morgens um 9 Uhr trafen wir uns mit Kathrin und Reini in einem sehr tollen kleinen Kaffee. Nachdem unser Frühstückskaffee sehr dünn war, gönnten wir uns noch einen Cappuccino, und der war richtig lecker. Da wir wussten das es auf über 4800üNN ging, später es frisch wird, war es nicht tragisch das wir etwas später losfuhren. Wir starteten gegen 9:50 Uhr in Richtung argentinische Grenze, auf dem Weg hielten wir immer wieder an, damit die zwei Mitreißenden auch Ihre Fotos machen konnten. So gegen 11:30 Uhr kamen wir an der Grenze an und machten den üblichen Grenzdurchlauf, ging recht einfach und unkompliziert. Danach tankten alle nochmal voll und fuhren die restlichen 120km bis zur Unterkunft durch. Die Strecke war die höchste asphaltierte Fernstraße Südamerikas, dabei kommt man auf 4831üNN. Angekommen sind wir ca. 14:30 Uhr. Wir hatten alle Hunger und so aßen wir erst einmal etwas, danach kümmerten wir uns um unsere Motorräder. Micha füllte die Scotoiler auf und befestigte Nelli's Scotoilerblech erneut und Nelli putzen die Kennzeichen. Dann hatte Reini bei seiner Triumph seit längerem den Werkstattschlüssel im Display, diesen entfernte Micha mit seinem Notebook und stellte ihm seinen nächsten Ölservice ein. Anschließend saßen wir im Restaurant zusammen und unterhielten uns sehr gut, dabei tranken wir eine Flasche Wein zusammen. Gefahrene Strecke 276km in 2h 54 min.. Wir schliefen auf 3680üNN in Susques im Hotel Pastos Chicos, das ist eine richtig urige Bikerunterkunft mit tollen Zimmern, wobei das Badezimmer erneuert werden sollte. Aber für eine Nacht völlig ausreichend.
13.10.2025
Wir bekamen ein Frühstück und danach starteten wir ca. um 9:30 Uhr. Unser Ziel war Salta, zuerst ging es über die Route 52 zu den Salinas Grandes bei Jujuy. Dort machte Micha eine kleine Rundfahrt über den trockenen Salzsee. Jedoch verfolgte ihn ein Roller, dieser ermahnte ihn, nachdem er ihn eingeholt hatte, dass es Privatgelände sei und er darauf nicht fahren durfte. War nicht schlimm, denn Micha hatte bereits sein Filmmaterial zusammen und kam mit dem Begleitfahrzeug zurück. Danach ging es weiter nach Purmamarca, dort machten wir einen Zwischenstopp und genehmigten uns einen Kaffee. Ab Purmamarca waren noch 156km zu fahren, zunächst folgten wir dem Rio Grande, irgendwann bogen wir auf die Straße 9 ab. Ab hier wurde die Straßenbreite 4m schmal und es kamen viele Kurven hinzu. Machte Spaß, aber man hatte wenig Platz und musste auf entgegenkommende Fahrzeuge acht geben. Wir kamen kurz nach 15 Uhr an, duschen und recherchierten wo wir Essen gehen könnten. Es stellte sich raus, dass der 12.10. ein Feiertag war in Argentinien, da dieser aber auf einen Sonntag fiel, war der Montag der freie Tag, somit waren viele Restaurants geschlossen. Der Reinhard fragte im Hotel, an der Rezeption, nach einem offenen Restaurant. Wir bekamen einen guten Tipp und liefen die 2km in die Stadt hinein. Aßen Pizza, genossen noch ein Eis und bestellten uns einen Uber für die Heimfahrt. Streckenlänge 300km in 4h 37min..Höchster Punkt 4237üNN.
14.10.2025
Da wir wussten, dass die nächste Strecke sehr trostlos sein wird, war das Ziel, nur schnell durch. Die Streckenlänge von 497km schafften wir in 5h. Reinhard kam mit einer Restweite von 67km an, Kathrin mit 49km, Micha mit 24km und Nelli mit 90km. Die nächste Tankstelle wäre direkt 400m neben uns, jedoch stand bei den google Rezensionen, dass nur Bargeld akzeptiert wird, wir hatten leider nicht so viel. Zur Not wird das restliche Bargeld verdankt und das sollte reichen. Ansonsten wäre die nächste Tankstelle 47km weiter, mal schauen wie es am nächsten Tag sein wird. Das empfohlene Hotel war in Pampa de los Guanacos und hieß Hotel el Triunfo. Eigentlich eine ganz nette Unterkunft, wenn da nicht die halb kaputte Klobrille, die Synthetik Bettwäsche, die laufende Klospülung, das langsam hintröpfelnde Duschwasser und die Kakalake unter dem Bett gewesen wären. Naja, wir befanden uns mal wieder in einer Einöde, in der es eben nichts anderes gab und die einzige beste Lösung. Da es das Wetter mit uns gut gemeint hatte und 34°C bescherte, waren wir entsprechend durchgeschwitzt und wollten zuerst einmal etwas kühles trinken. Direkt nebenan war ein kleiner Einkaufsladen, und wir vermuteten auch die einzige Dorfkneipe, dort wollten wir etwas kühles kaufen. Aber die nahmen nur Bargeld, da wir keines hatten, wechselten wir ein paar Doller in Pesos bei unserer Unterkunftsinhaberin. Leider hatten wir auch schon Hunger, deshalb bot Kathrin an, ihre kurz zuvor gekaufte Salami und einem Baguettebrot aufzuschneiden, so als kleinen Zwischensnack. Eine so gute Wurst hatten wir schon lange nicht gegessen. Als nächstes stand auf dem Plan, ein Restaurant zu finden für später, Micha fand drei. Also, ab zum Duschen und los ging es zum Essen. Die erste hatte zu, die zweite hatte zu, tja und die dritte ebenfalls, was nun? Zurück zur Unterkunft und schauen ob der Einkaufsladen ein paar Würste hatte, nein, auch das gab es nicht. Aber es gab Sandwiches mit Käse und Schinken, diese wurden warm gemacht und wir aßen sie. Das Gourmet Essen fiel leider aus.
15.10.2025
Der heutige Tag begann mit einem sehr minimalen Frühstück, Kaffee + süßes Stück + kleine halbtrockene Brötchen. Aber besser als gar nichts. Unsere Strecke war wie am Vortag sehr viel geradeaus und wir hatten ein schöne grüne Landschaft, sogar Felder mit blühenden Sonnenblumen waren dabei. Wir sind auch an vielen Kohlenmeilern vorbeigefahren, darin wird Holzkohle hergestellt. In Corrientes waren wir bereits um 13:30 Uhr angekommen, leider 1,5h zu früh, denn wir bekamen den Schlüssel für die Ferienwohnung um 15 Uhr erst ausgehändigt. Deshalb fuhren wir zum MC Donald's und aßen einen Snack. Micha hatte ein Grillrestaurant für abends ausgesucht, jedoch war dieses geschlossen. Die Alternative war das rosa, schwimmende Restaurant nebenan, so saßen wir am Hafen draussen bei leichtem Wind. War für uns auch ok. Gefahrene Strecke 355km in 5h.
16.10.2025
Als wir am Vorabend zurück kamen vom Essen, begann es gegen 23 Uhr zu regnen an. Ein Blick in die Wetter App und es sah gar nicht gut aus. Wir verlängerten unseren Aufenthalt in Corrientes um zwei Nächte und verschoben die nächste Unterkunft entsprechend. Somit hatten wir Zeit zum Wäsche waschen. Leider regnete es sehr stark und die Abwasserkanäle schafften es nicht die Menge an Wasser zu entsorgen. Die Strassen standen unter Wasser und wir liefen knöckeltief im Wasser. Nach den 550m zur Wäscherei und zurück, hatten wir nasse Schuhe und Kleidung. Zurück in der Unterkunft machte es plötzlich einen Schlag und der Strom fiel aus. Micha informierte den Vermieter und es wurde sich darum gekümmert, jedoch dauerte es. Da wir alle mal wieder etwas gutes essen wollten, entstand die Idee selber zu kochen, so gingen unsere Meisterköche einkaufen. Aber die Schuhe waren nass, so musste Micha in Jogginghose und barfuss und der Reini in Unterhose und Badelatschen vom 6-ten Stock durch das Treppenhaus zum Motorrad runterlaufen. Kein Strom, kein Aufzug. Unten am Motorrad holte Micha sich seine Flip Flops und Reini seine Jogginghose. Wir Frauen machten uns einen Tee und unterhielten uns gemütlichim Trocknen. Die Männer kochten für uns Ravioli mit Gorgonzola Soße und Schinken. Nach dem Essen schauten wir uns gemeinsam einen Film an.
17.10.2025
Den heutigen Tag verbrachten wir wieder ganz gemütlich, lange Ausschlafen, schön Frühstücken gehen. Danach die Wäsche abholen und überlegen was gekocht werden soll. Wir entschieden uns für ein Steak mit Bratkartoffeln und Quark. Das Steak war in einer Metzgerei gekauft worden. Die Kartoffeln am Straßenrand und den Quark im Einkaufsladen. Aus dem Quark wurde ein Tzaziki gemacht, leider erwischte Micha eine griechischen Naturjoghurt mit Zucker. Micha versuchte dem Zucker mit Salz entgegen zu wirken, aber es schmeckte leider doch noch etwas komisch. Aber alle fanden etwas zu Essen und waren froh wieder mal was anderer zu bekommen. Anschließend unterhielt man sich und schaute einen Film zusammen.
18.10.2025
Das Wetter schenkte uns einen regenfreien Tag, und deshalb ging es weiter nach Posadas. Wir fuhren sehr lange am Parque Nacional Iberá an den Sümpfen vorbei. In den Sümpfen gab es Kaimane, diese lagen am Straßenrand, dann Schlangen, denen wichen wir auf der Straße aus. Auch Silberreiher sahen wir ganz viele und Wasserschweine. Der Seitenwind begleitete uns seit heute früh, was die Fahrt etwas erschwerte. Nach 4h 22min. Und 331km kamen wir in Posadas an. Das Hotelzimmer durften wir sofort beziehen, duschen und ab zum Essen. Wir hatten ein schönes Restaurant gefunden an der Strandpromenade, die Portionen waren so klein, dass noch ein Nachtisch rein ging. Gegen 20 Uhr waren wir wieder im Hotel.
19.10.2025
Das Ziel war heute Puerto Iguazu, das war 301km, dafür benötigten wir 3h 20min.. Die Fahrt war angenehm bei ca. 20°C zu Anfang, später stieg es auf 25°C. Landschaftlich gesehen, es kamen immer mehr Bäume hinzu und wir waren wieder im Dschungel gelandet. Herrlich dieses grün. Das mit der angedachten Unterkunft klappte leider nicht auf Anhieb, es war nichts frei. So mussten wir uns aufteilen, wir buchten über Booking.com etwas auf die Schnelle und Kathrin+Reini suchten sich eine andere Unterkunft. Gar nicht schlimm wir kamen irgendwo unter und hatten alle etwas zum Schlafen gefunden. Gegen 17:30 Uhr trafen wir uns zum Essen und verbrachten den Abend zusammen.
20.10.2025
Ausflugtag zu den Iguazu Wasserfällen auf der brasilianischen Seite. Zuerst einmal Bargeld holen, denn das Bussticket kaufen. Leider bekamen wir umgerechnet nur 130€, heißt 220000 argentinische Pesos. Das Busticket kostete pro Person hin und zurück 24000 arg. Pesos. Man fuhr uns zur argentinischen Genze, dort wurde die Ausreise registriert. Der Vorteil mit dem Bus war, dass wir an der langen Autoschlange vorbeifahren wurden und direkt vor dem Schalter ausgesetzt. Dadurch ging der Ausreiseprozeß richtig schnell. Weiter ging es zum Eingang des Nationalparks, dort zog man seine Eintrittskarte an einem Terminal und stieg in einen Bus ein, der uns zu den Wasserfällen fuhr. Komischerweise benötigten wir keine extra Einreise nach Brasilien, wir vermuten das es mit dem Busticket gekoppelt war und wir somit automatisch an der argentinischen Ausreise die Einreise erhielten. Wir liefen den vorgesehenen Weg hinab zum Wasserfall. Nelli versuchte sich mit dem Poncho trocken zu halten, aber bei der starken Gicht, flog der Poncho um einen herum und es half nur am Oberkörper einigermaßen. Um 13:15 Uhr waren wir wieder zurück am Busbahnhof vom Park und mussten bis 14 Uhr auf den Bus warten. Währenddessen konnte man in der Sonne trocknen. An der argentinischen Genze wurde wieder unser Reisepass eingescannt und fertig waren wir. Danach ging es zum Hard Rock Cafe zum Essen. Endlich mal wieder sehr leckere Spareribs bekommen. Gegen 17:30 Uhr waren wir in unserer Unterkunft.
21.10.2025
Wir haben uns für einen Stadt-Tag entschieden und sind gemütlich zu dem Dreiländereck gelaufen. Die sogenannte Triple Frontera ist das Grenzgebiet zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay. Wir waren auf der argentinischen Seite und dort stand auch eines der drei Grenzsteine. Danach ging es zu einem Cafe um einen kleinen Zwischensnack - Kuchen- zu genießen. Wir saßen so lange im Café, bis es Zeit war zum Essen gehen. Das nahmen wir in dem guten Restaurant Aqva zu uns. Die Unterhaltung nahm kein Ende und gegen 17 Uhr wurde bezahlt. Leider war es der letzte gemeinsame Abend, denn ab morgen trennten sich unsere Wege. Es war sehr schön mit Kathrin und Reini einige Zeit zu verbringen, dass war eine sehr schöne Abwechslung. Wir werden sie vermissen.
22.10.2025
Ein tolles Frühstück bekamen wir und zuerst fuhren wir zum Tanken. Danach fuhren wir die ersten 150km auf der selben Route zurück die wir vor drei Tagen zur Anfahrt hatten. Dann bogen wir ab auf die 103 ab und kamen später auf die 14, diese ging bis Obera. Dort war unsere heutige Unterkunft, dieses mal hatten wir wieder eine Ferienwohnung, was bedeutete, kein Frühstück. Wir versuchten verzweifelt ein Restaurant zu finden das bereits um 15 Uhr offen hatte. Das ist in Argentinien ein richtiges Problem, denn die Restaurants machten erst ab 19 Uhr auf. So spät wollten wir jedoch ich warten und fanden ein Restaurant, jedoch war das Essen nicht sehr gut. Aber wir hatten etwas gegessen, so ging es mittelmäßig zufrieden zurück zur Unterkunft. Gefahrene Strecke 270km in 3h 37min..
23.10.2025
Da wir eine Ferienwohnung hatten, gab es kein Frühstück vor Ort, sondern in dem Kaffee Alemania. Danach wie immer tanken und durchstarten. Aber vorher noch den Schlüssel abgeben beim Gastgeber. Micha stieg vom Motorrad und zog seinen Helm aus, gab den Schlüssel ab und los ging es zum Cafe. Leider lag seine Gleitsichtbrille auf dem Topcase, diese fiel natürlich runter. Als wir am Cafe ankamen fragte Nelli nach seiner Brille, da er keine auf der Nase hatte. Also zurück den Weg und schauen ob diese irgendwo unbeschädigt auf der Straße lag. Leider nein, sie wurde überfahren und war in hunderte Teile zerbrochen. Ok, der Tag begann schlecht, mal schauen was der Tag noch so bringt. Landschaftlich wurde aus dem Dschungel, Mischwald und gegen Schluß weniger Bäume und mehr Weideland. Dadurch flogen auch viele Insekten umher, dabei wurde der Helm richtig dreckig, was schon lange nicht der Fall war, und Micha flog eine fette Biene oben ins T-Shirt rein und stach ihn in seine Brust. War nicht sein Tag. Heute übernachteten wir in Paso de los Libres und überlegten, ob wir zwei Nächte länger bleiben, denn in den nächsten zwei Tagen sollte es regnen. Wir entschieden, dass wir weiter fahren und hofften, dass es nicht so schlimm wird. Die Tagestemperatur fing mit 23°C an und endete mit 30°C. Wir sind gespannt wie es in den nächsten Tagen sein wird. Da es in Argentinien immer erst ab 19 Uhr etwas zu Essen gab, verbrachten wir die Arbeit mit Fernsehen unddie nächsten Tage planen. Gegen 19:30 Uhr liefen wir zu dem empfohlenen Restaurant, aber das hatte zu. Wir suchten 1h etwas zu Essen bis wir etwas gefunden hatten. So spät essen ist nicht unsere Art, das nervte. Gefahrene Strecke 390km in 4h 35min..
24.10.2025
Das Wetter machte es uns heute gar nicht leicht. Es regnete und regnete. Es war nur nass. Die Temperatur hielt sich bei 19°C und mit der Zeit sickerte das Wasser durch die Motorradbekleidung. Nach 371km und 4h 30min. Fahrt, waren wir bis auf die Unterwäsche nass und uns war kalt. Bei uns beiden ran das Wasser aus der Kleidung heraus und tropfte alles voll. Im Hotel angekommen gingen wir zuerst heiß duschen. Essen und schnell wieder zurück zum Hotel um zu versuchen, mit dem mini Föhn vom Hotel, die Klamotten trocken zu bekommen, denn der nächste Regentag sollte schon morgen früh beginnen. Die Klimaanlage im Zimmer stellten wir auf 30°C, vielleicht hilft das die Klamotten schneller trocken zu bekommen. Nelli fragte an der Rezeption nach einem zweiten Föhn, aber sie bekam keinen. Auch fragte sie nach, ob sie einen Wäschetrockner haben, aber nein, auch das nicht. So blieb uns leider nichts anderes übrig als abwechselnd mit dem Föhn zu arbeiten. Wir hofften das das Wetter sich für uns positiv ändern würde für morgen. Wir befanden uns in Colon, hier sind alle Nebenstraßen eine Schotterpiste und bei dem Regen war es ein kleines Abenteuer.
25.10.2025
Heute früh zwitscherten die Vögel und die Sonne kam raus. Es hatte die ganze Nacht gedonnert und geblitzt und es kamen immer wieder heftige Regenschauer. Immer wieder piepste die Klimaanlage in unserem Zimmer, wenn der Strom kurz weg war und wieder kam. Gegen 9 Uhr saßen wir auf unseren Motorräderen und es ging nach Burnos Aires. Kurze Regeneinlagen erhielten wir immer wieder, jedoch war das kein Vergleich zum Vortag. Deshalb wurden wir überhaupt nicht nass, aber es wurde von der Temperatur her kühler und wir hatten nur 15°C. Das von uns gebuchten Hotel hatte keine Parkplätze selber, aber 100m weiter gab es ein Parkhaus, hier konnten wir die Motorräder sicher abstellen. Danach ging es zum Essen in das Restaurant "Extrawurst", Micha aßen Currywurst und Nelli Thüringer Wurst. Mal etwas ganz anderes, war sehr lecker. Für ein Eis hatten wir auch noch Platz. Gefahrene Strecke 326km 3h 38min. .
26.10.2025
Sonntag und wir spannen aus. Schön Ausschlafen, dann frühstücken und einfach mal durch die Fußgängerzone schlendern. Dann einen Kaffe+Kuchen genießen, mal zum Hafen laufen und zurück zum Hotel. Da wir in drei Tagen weiter fahren möchten und die Strecke immer wieder Schotteranteile haben wird. Aber Nelli nicht so gerne den Schotter liebt wie der Micha, wurde entschieden Nelli's Motorrad unterzustellen bis wir wieder zurück sind. Somit mussten ein paar Dinge von Nelli's Koffer in Micha's Koffer verstaut werden. Nachdem Nelli's schmaler Koffer offen war, stellten wir fest, dass Wasser drinnen stand. Es war der Unfallkoffer von Canada und der war leider nicht mehr ganz so dicht. Da es die letzten zwei Tage stark regnete, kam etwas Wasser rein. Der Koffer wurde leer geräumt und trocken gelegt. Denn Inhalt des kleinen Benzinkanisters, von Nelli, leerten wir bei Micha rein. Die ganze Umräum-Aktion dauerte circa eine 1h. Wäsche waschen mussten wir auch wieder, deshalb liefen wir zu der Wäscherei und schauten zuerst einmal ob da überhaupt jemand da ist, es war immerhin Sonntag. Offiziell machte die Wäscherei um 11 Uhr auf und wir kamen um 11:40 Uhr an, da kam gerade der Inhaber an. Wir holten die Wäsche und gaben sie ab. Micha erstellte seine letzte Route bis nach Ushuaia, Nelli schaute wie gut die Abdeckung der Unterkünfte ist. Danach ging es zum Hard Rock Cafe zum Essen. Leider schmeckte das Essen nicht wie erwartet. Gegen 17 Uhr waren wir wieder im Hotel.ä
27.10.2025
Um 10:30 Uhr hatten wir den Termin zum Reifenwechsel an Micha's Motorrad. Wir waren schon um 10 Uhr dort und sie legten sofort los. Das klappte recht schnell und zuverlässig. Danach fuhren wir zu Triumph, denn dort hatten wir einen Termin zum Ölwechsel an Micha's Motorrad. Dort fragten wir nach ob wir Nelli's Motorrad stehen lassen könnten für die nächsten 6 Wochen. Zuerst sagten sie das ist kein Problem und 10 Minuten später wollten sie 800 Dollar für die Einlagerung + Serviceleistungen. Die Serviceleistungen wollten wir gar nicht. Aber auch ohne Serviceleistungen kostete es 800 $. Micha versuchte wieder die Weltweite Garantieleistung für seine Sitzbank einzufordern bei Triumph. Aber auch hier wollte es keiner machen und kamen mit fadenscheinigen Aussagen. Z.B. das ist keine Garantieleistung, dann, Argentinien weigert sich diese zu machen da die Sitzbank zu sehr abgenutzt ist, dann, sagte Mich das er 4 Jahr Garantie hat, dann, hieß es die Sitzbank muss eingeschickt werden und sie beurteilen ob es eine Garantieleistung ist und dann dauert es 60 Tage bis die neue da wäre. Was bedeutete für uns, sie wollten nicht. Um 14:30 Uhr war das Motorrad fertig und wir fuhren zurück zum Hotel. Die letzte Lösung für das Unterstellen von Nelli's Motorrad war der Kontakt von Dakar, dort werden wir morgen mal hinfahren. Micha durfte noch einiges an Fernwartung machen und Nelli recherchierte wo wir als nächstes hin fahren und nach Übernachtungsmöglichkeiten.
Gefahrene Strecke immer im Stadtbereich und mit Mautgebühren 112km in 2h 20min..
28.10.2025
Nach dem Frühstück hätte Micha eigentlich eine Fernwartung machen dürfen, aber die fiel ins Wasser. So hatten wir heute Vormittag nichts zu erledigen. Wir lagen faul im Zimmer herum und warteten bis kurz vor 12 Uhr, denn da konnten wir unsere Wäsche abholen. Alles zusammenpacken wo es hingehörte und dann zu unserem Date fahren. Hernan ist ein richtiger Vollblut Biker, er hatte sogar ein Motorrad in seinem Schlafzimmer stehen, am Kopfende seines Bettes. Seine ganze Wohnung ist voll mit Motorrad Utensilien. Der Wahnsinn, aber ein richtig cooler Typ. Dort ließen wir Nelli's Motorrad stehen. Wir dachten das das Motorrad bei ihm gut aufgehoben war.
29.10.2025
Nachdem Micha's Motorrad fertig war und Nelli's Motorrad eingelagert war, konnte es weiter gehen. Unser Ziel war heute Junin, das war 275km und 3,5h entfernt von uns. Landschaftlich ist es sehr eben und grün gewesen, auch waren sehr viele wasserübeflutete Wiesen dabei. Deshalb sahen wir sehr viele Störche und andere Wasservögel. Die Temperatur lag bei 14°C mit etwas Wind, war irgendwie kühl mit der Zeit, zum Glück kam noch die Sonne raus. Wir gingen sehr früh Essen, da sonst die Restaurants erst wieder gegen 19-20Uhr öffneten. Da wir etwas ausserhalb der Stadtmitte waren, fuhren wir kurz mit dem Motorrad rein. So gegen 17Uhr holten wir uns noch etwas aus einer Bäckerei, so hatten wir etwas Bewegung.
30.10.2025
Temperatur morgens um 8:30 Uhr bei Start 14°C. Hatte sich bis 12:30 Uhr auf angenehme 23°C gesteigert. Heute musste die Dusche nicht ganz so heiß sein. Die Strecke war landschaftlich sehr langweilig, das Gebiet heißt Pampa. Viele Felder und Wiesen, nur Flachland. Man musste aufpassen nicht einzuschlafen. Micha hatte zu kämpfen mit den gefrästen Straßenabschnitten, denn mit seinem Stollenreifen war es sehr schwammig. Dann kam später noch Seitenwind hinzu. Bei der Einfuhr in den Landkreis Cordoba wurde das Motorrad mit einem Insektenmittel eingesprüht, das soll gegen die Moskitos helfen, denn dirch die verbreitet sich das Denguifieber. Die Streckenlänge von 441km schafften wir in 4h 41min. bis nach Villa Mercedes. Im Hotel durfte Micha wieder etwas arbeiten und Nelli schaute nach was zum Essen.
31.10.2025
Der Tag begann sofort ab Fahrtbeginn um 8:30 Uhr mit Seitenwind, das Vergnügen hatten wir den ganzen Tag. Immer noch sind wir im Flachland unterwegs, deswegen konnte der Wind durchpfeifen. Irgendwann bekamen wir wieder eine Insektendusche ab. Nach 170km machten wir eine kleine Pause mit Cappuccino und Medialunas (kleine, süße Croissant). Morgens bei Fahrtantritt hatten wir 20°C und bei Ankunft in Mendoza 25°C. Als wir im Ort unserer Unterkunft ankamen und den vom Hotel angegebenen Standort erreicht hatten, fanden wir nicht auf Anhieb unser Hotel. Wir fuhren einige male hin und her, bis wir schließlich jemanden fragten, danach war es kein Problem. Da die Unterkunft zwischen Weinreben lag, waren die letzten 500m geschottert. Aber kein Problem für Micha. Die gesamte Anlage war herrlich ruhig und wunderschön gestaltet. Hier könnte man es länger aushalten, wenn das Essensangebot mehr Auswahl hätte. Gefahrene Strecke 366km in 4h.
12.11.2025
Wir starteten in Chile Chico um ca. 9:15 Uhr. Ein paar Kilometer weiter kam die Grenze Chile, hier benötigten wir keine 10 Minuten und hatten unseren Laufzettel erhalten, den Ausreisestempel erhalten den TIP abgegeben. Weiter ging es zur Einreise an die argentinische Grenze, hier dauerte es vielleicht 15 Minuten und wir hatten unseren Einreisestempel und den TIP erhalten. Lief wie am Schnürchen, ganz schell und unkompliziert. Es waren auch so gut wie keine anderen Reisenden da. Das Wetter war auch gut, zwar bewölkt, aber kein Regen. Dafür hatten wir den alt bekannten Seitenwind dazugekommen. Zuerst war er sanft, im Laufe des Tages wurde er immer stärker und wir hatten bei 65kmh Seitenwind unsere Schwierigkeiten geradeaus zu fahren. Dadurch war die Streckenlänge von 427km (4h 11min.) sehr anstrengend, auch das Motorrad hatte zu kämpfen. Die Reichweite von 350km schrumpfte mit Seitenwind auf 220km. Wir hatten in Chile Chico volletankt, auch um unsere letzten chilenischen Pesos los zu werden, und tankten nach 200km in Bajo Caracoles, das war die einzige Tankstelle die auf unserem Weg nach Gobernador Gregores lag. Hier konnte man nur bar bezahlen und der Literpreis war doppelt so hoch wie normal (2600 arg. Pesos anstatt 1295). Mit dem vollen Tank kamen wir, mit der Meldung "Benzin niedrig", in Gobernador Gregores an. Wieder volltanken. Wir stiegen beide sehr verspannt vom Motorrad ab und waren froh angekommen zu sein. Die Route 40 war zwar größtenteils geteert, aber es gab immer wieder tiefe und große Löcher in der Straße oder auch Schotterstücke. Bei Seitenwind eine echte Herausforderung. Landschaftlich sind wir wieder in der steppenartigen Einöde gelandet. Wäre das Wetter gut geblieben, wären wir nach Villa O' Hoggins (in Chile) weitergefahren, dass wäre landschaftlich viel schöner geworden. Aber naja, das Wetter sollte schlecht werden und so fuhren wir lieber in das trockene Gebiet.
13.11.2025
Der Weg war heute zur nächsten Unterkunft nach Comandante Luis Piedra Buena nur 307km (3h 26min.) entfernt. Nelli entdeckte bei Google.maps das in der Nähe Pinguine zu sehen wären. Wir fuhren dort hin, leider hätten wir 45min. laufen müssen um vielleicht Pinguine zu sehen und das dort, als Wrack, liegende Schiff "Charles Darwin". Das war uns in Motorradklamotten zu weit, wir fuhren zurück und suchten uns ein Café um die restlichen 50min. abzuwarten. Vom Wetter her hatten wir es gut erwischt, wir hatten 14-20°C, auch Seitenwind (45kmh), zum Glück nicht so stark wie gestern. Unterwegs sprangen viele Vikunja's hin und her, dann sahen wir noch Darwin-Nandus mit Jungtieren. Ein kleiner Sandsturm zeigte sich uns, dieser hatte etwas Sand auf die Straße getragen. Alles eine willkommene Abwechslung in der ebenen Einöde, um nicht beim geradeaus fahren einzuschlafen. Trinken einkaufen mussten wir wieder und natürlich etwas essen.
15.11.2025
Der Tag begann mit Sonnenschein in Cerro Sombrero, nach dem geringen Frühstück das nicht gut war, fuhren wir unserem Ziel entgegen. Immer noch sehr flach und unspektakulär, der Wind war heute gnädig und Micha konnte ohne Schräglage die Fahrt fortsetzen. Nach ca. 80km kam der Grenzübergang Chile Ausreise, war in 5min. erledigt. Ein kurzes Stück durch das Niemandsland und es kam der Grenzübergang Argentinien Einreise, hier dauerte es etwas länger, denn wir hatten einen Beamten bekommen der Probleme hatte Micha's TIP Papiere richtig auszufüllen. Irgendwann war es richtig und wir konnten nach 1h weiterfahren. Inzwischen war es 10:30 Uhr und Wolken zogen auf, weniger Sonne kam durch und dadurch wurde es kühler. Nachdem wir Tolhuin passiert hatten und am Lago Fagnano entlang fuhren, wurde es immer kühler und nebliger, auf dem Berg bei ca. 600üNN hatten wir kleine Schneehäufchen und 4°C, da meldete das Motorrad sofort das glätte Gefahr bestand. Dafür hatten wir wieder Berge und eine sehenswerte Landschaft. Der erste Punkt auf unserem Plan war das Museum 3005, leider waren wir um 13 Uhr dort, Mittagspause bis 14Uhr, naja dann doch weiter, aber der Besitzer hatte uns gesehen und kam extra für uns heraus und machte kurz für uns auf. Dort erhielten wir unseren halben Stempel im Reisepass, die andere Hälfte würde man in Alaska erhalten. Danach ging es weiter nach Ushuaia. Nach der Ankunft in Ushuaia, hatten wir noch Energiereserven übrig und waren eh schon halb durchgefroren. Deshalb fuhren wir gleich mal zum "End of Pan-American Highway from Alaska". Hierfür bezahlte man den Eintritt in den Nationalpark Feuerland und konnte somit bis zum Schluss durchfahren. Sehr schöner Nationalpark auch zum Wandern sehr schön. Nun zum Hotel, Hunger hatten wir. Im Hotel zogen wir uns um und fuhren per Uber in die Stadt runter, dort schauten wir nach einem Ausflug um die Pinguine zu sehen. Leider sind diese Ausflüge sehr vom Wetter abhängig und man musste jeden Morgen nachfragen ob es überhaupt stattfand. Also am nächsten morgen nachfragen. Am selben Standort, war auch das Schild "End of the World Sign". GESCHAFFT!!!!!! Wir hatten es geschafft in Ushuaia am Ende der Welt anzukommen. Es war hart und anstrengend, manchmal wollte man aufgeben, aber wir zogen es durch. Wir waren stolz auf uns!!! Dann als nächstes etwas Essen, in der Nähe gab es das Hard Rock Cafe. Das Essen schmeckte und wir waren irgendwie durch. Nelli kaufte sich ein T-Shirt und es ging zurück zum Hotel. Gefahrene Strecke 473km in 6h.
16.11.2025
Heute sollten wir beim Touranbieter, über WhatsApp nachfragen, ob die Seepolizei die Freigabe für die Ausflüge per Boot aussprach oder nicht. Die Touren würden stattfinden, aber es war schon alles voll. Wir entschieden runter in die Stadt zu fahren und direkten an den Verkaufshütten zu bestellen, den per WhatsApp war es sehr zäh. Am Stand reservierten wir für den nächsten Tag um 9 Uhr. Danach holten wir unsere 5 Stempel am Tourismus Infostand ab. Da der Tag noch jung war, reservierten wir für 15 Uhr eine Zugfahrt zum Ende der Welt im Feuerland Nationalpark. In der Zwischenzeit liefen wir durch die Stadt und setzten uns ins Triumph Cafe, leider war der Kaffee, sehr schlecht. Deswegen gingen wir zu einem anderen Cafe um dort unsere Zeit zu verbringen, denn draußen war es windig und kalt. Gegen 14 Uhr ließen wir uns per Uber zur Station des Zuges bringen, leider wurde uns gesagt das sie technische Probleme bei dem Zug hatten und wir warten sollten. Als die Fahrt um 15 Uhr beginnen sollte, kam die Durchsage, dass die Fahrt abgesagt wurde und wir unsere Tickets umbuchen lassen könnten. Ok, wir buchten diese auf Dienstag um, da wir für Montag bereits die Bootstour reserviert hatten. Das bedeutete wir mussten eine Nacht länger in Ushuaia bleiben. Wir fragten bei dem Hotel nach und die eine Nacht hätte das doppelte gekostet als bisher, wir buchten dann doch wieder über Booking.com und bekamen einen viel niedrigeren Preis. Der Tag war irgendwie versaut. Gegessen hatten wir wieder im Hard Rock Cafe, leider war der Salat von Nelli mit so viel Anchovies im Dressing, dass dieser nur nach Fisch schmeckte. Völlig daneben, wir fragten nach ob das normal ist und wir mussten die zwei Bier und den Salat nicht bezahlen.
17.11.2025
Ausflugtag....wir sind gespannt ob der Katamaran ausfahren darf oder nicht. Wir kamen am Hafen an und man sah eine Schlange Menschen an den Verkaufhütten stehen. An unserem Veranstalterhäuschen, stellten wir uns an und bezahlten den Ausflug zu den Magellanpinguinen. Sehr gut, wir konnten an Bord, wir saßen neben einem deutschen Paar, die Unterhaltung war sehr gut und so verging die Zeit im Nu. Die Fahrt war ruhig und ging durch den Beagel Kanal zu der Insel Martillo, dort konnte man die Magellanpinguine und die Eselspinguine beobachten. Der Katamaran fuhr sehr nah an die Pinguine heran und man konnte sehr leicht Fotos machen. Danach fuhren wir den Kanal wieder zurück, jedoch erhielten wir einen starken Wellengang, das hielten wir vielleicht 30min. aus und uns wurde es flau im Magen, wie auch einigen anderen Passagieren. Viele übergaben sich und wir standen weiter nach hinten um dem auf und ab zu entkommen. Bei geöffneter Türe mit frischer Luft und im Stand nahm die Übelkeit ab. Einen Zwischenstopp machten wir noch bei den Seelöwen, der Stopp half ebenfalls dem Magen sich zu beruhigen. Danach ging es zurück zum Hafen und die meisten waren froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Der Hunger kam auch wieder durch und wir aßen etwas in der Brauereischänke. Der Sonnenuntergang war gegen 21:22 Uhr. Verrückt.
18.11.2025
Noch ein Ausflugtag.....mit dem Zug zum Ende der Welt..... nach dem Frühstück ging es das zweite mal raus zur Station per Uber. Heute fiel kein Zug aus und wir konnten mit dem Zug durchfahren. Denn Wasserfall La Macarena hatten wir uns angeschaut, das war eigentlich nur ein kleiner Flusslauf, der vom Berg runter kam. Wasserfall, naja. Die Fahrt mit dem Zug und die dazugehörige Geschichte war interessant und war schön. Danach ließen wir uns sofort ins Hotel fahren. Dort sprach uns jemand an, weil er selber ebenfalls begeisterter Motorradfahrer ist und wir unterhielten uns einige Zeit mit ihm. Ja es gibt noch andere begeisterte Motorradfahrer die es verstehen und es selber gerne machen würden. Immer wieder schön Gleichgesinnte zu treffen. Micha durfte eine Fernwartung machen und Nelli recherchierte für die nächsten Tage. Wegen den starken Windböen, auf unserem Rückweg, wurden bereits Straßen gesperrt.
19.11.2025
Es ging weiter. Der Wetterbericht hatte es angekündigt und es traf ein. Am frühen Morgen wurden wir mit wunderbarem Sonnenschein geweckt. Nach dem Frühstück waren die Straßen trocken und es zogen langsam Wolken auf. Als wir aus der Stadt heraus waren wurde es zunehmend kühler und das Motorrad warnte uns vor Eisglätte. Bei 150 Höhenmetern begann es zu regnen an, bei 400m schneite es und wir hatten 2,5°C, kein Wind. Da war es an der Zeit die Winterhandschuhe auszupacken. Wir hatten vor Fahrtantritt unsere Wärmewesten bereits angezogen und so mussten wir diese nur noch einschalten. Die Griffheizung, die Sitzheizung und die Wärmeweste liefen auf hochtouren. Das half etwas, die Kälte zu überstehen. Die Strecke war nicht lang (228km) und so kamen wir nach 3h 26min. in Rio Grande im Hotel an. Das Zimmer durften wir frühzeitig beziehen und wir hatten genügend Zeit unsere Wäsche zum Waschen abzugeben. Noch einkaufen und wieder zurück zum Hotel. Micha durfte eine Fernwartung machen und Nelli buchte die nächste Unterkunft.
20.11.2025
Von Rio Grande ging es nach Rio Gallegos, das waren 386km in 4h 20min. Trotz, dass wir zwei Grenzübergänge und eine Fähre hatten, kamen wir zügig durch. Das Wetter hatte uns keine Sonne geschenkt, es war immer bewölkt, wir hatten Glück und es kamen nur einige Tropfen herunter. Die Temperatur stieg von 5°C auf 13°C, da konnte man fast die Wärmeweste ausschalten. Die Strecke war identisch auf unserer Rückfahrt, es gibt eben nur diese eine Straße nach Ushuaia. Wind hatten kaum, es war ruhig.
21.11.2025
Unsere Strecke führte uns in Richtung Nord- West nach El Calafate. In der Hälfte der Strecke gab es die einzige Tankstelle auf unserem Weg, dort tankten wir. Bereits beim Einfahren zur Tankstelle, entdeckten wir die zwei österreichischen Motorräder, es waren Kathrin und Reini, verrückt. Immer an einer Tankstelle traffen wir uns, nun schon zum dritten mal. Immer wieder schön, wir machten auf die Schnelle eine Runde Informationsaustausch und jeder fuhr seine Route weiter. Gegen 13 Uhr kamen wir in unserem Hotel an, Micha hatte die Nacht kaum geschlafen und war gerädert. Er gönnte sich eine Runde Schlaf. Die Landschaft veränderte sich kaum, aber wir sahen eine glühend rot blühende Pflanze, Micha musste anhalten damit Nelli ein Foto machen konnte. Es war die Feuerzunge, die wird bei Atemwegserkrankungen verwendet und als Brennmaterial. Gefahrene Strecke 310km in 4h 25km.
22.11.2025
Der imposante Glaciar Perito Moreno stand auf unserem Plan. Die Anfahrt von El Calafate waren einfach 78km zum Parkplatz. Die restlichen 1,6km wurde man mit einem kostenfreien Bus gefahren. Von dort aus konnte man sich verschiedene Wege aussuchen, diese waren entweder 2km oder 1km lang. Da wir in Motorradklamotten unterwegs waren, war der 1km Marsch für uns ok. Näher heran an den Gletscher war nur möglich, wenn man einen separaten Ausflug mit einem Boot oder Kanu unternommen hätte. Es war bereits 11:30 Uhr als wir den Weg hinab gingen, die Sonne kam immer mehr zum Vorschein und die Temperatur stieg auf angenehme 16°C. Das Schauspiel des Gletschers war einzigartig und lud zum Verweilen ein. Immer wieder mal krachte es und ein Stück Eis brach ins Wasser hinab. Leider war es uns nicht möglich diesen Moment zu filmen. Irgendwann musste man ja wieder zurück und beim Aufstieg zum Busshuttle kamen wir ins Schwitzen. Wir fuhren wieder zurück in die Stadt und hielten bei einem Restaurant an und aßen etwas. Danach ging es zum Hotel, Micha spannte seine Kette etwas, die Schlösser wurden mit Silikonöl wieder in Gang gebracht, der Ölstand kontrolliert und anschließend machten wir verdauungsliegen. Da wir recht früh etwas zu Mittag hatten, war 4h später Platz für ein Eis. Das gönnten wir uns in der Stadtmitte und der Tag hatte ein genußvolles Ende. Gefahrene Strecke 167km in 3h 40min.
23.11.2025
Wir verließen die schneebedeckten Berge und fuhren in eine leicht hügelige Region. Nach ca. 150km mussten wir die Tankstelle im Nirgendwo wieder nehmen, denn die nächste wäre zu weit weg. Danach kamen die berühmten "Verdammten 73km" Schotter......ja sie waren stellenweise nicht ganz einfach und Micha musste einmal mit dem Fuss das Motorrad abfangen. Den Namen hat die Strecke, weil immer wieder tiefe Schotterpassagen bestanden, die Fahrt mit dem Wind auf Schotter es schwierig machte, Tiere immer wieder die Straße kreuzten und es gab dort kein Internetempfang, falls etwas passierte, konnte man keine Hilfe rufen und somit auf vorbeifahrende hoffen musste. Die Einheimischen fuhren natürlich mit Vollgas an uns vorbei. Es ging alles gut und wir kamen ohne Sturz in Gobernador Georges an. Wir hatten während der Fahrt immer wieder einen starken Seitenwind von ca. 40kmh und Vikunja's die immer wieder die Straße überquerten. Die Sonne hatte uns wieder, inzwischen stieg die Temperatur auf 23°C, endlich keine Jacke mehr anziehen. Gefahrene Strecke 336km in 4h 18min..
24.11.2025
Den gleichen Weg ging es heute zurück den wir runter gefahren waren auf der Route 40 von Gobernador Georges nach Porito Moreno. Unterwegs war die Straße plötzlich voller Heuschrecken, die meisten waren überfahren worden und entsprechend rot war die Fahrbahn. Anscheinend kommt eine Heuschreckenplage in Argentinien mal vor. Das Wetter war super, wir hatten Sonnenschein und ganz wenig Verkehr. Die Schotterpassagen hielten einen wach und waren etwas Abwechslung auf den 355km. Wie immer waren Nandu's und Vikunja's unterwegs. Zum Essen hatten wir heute Empanadas, die waren frisch zubereitet und waren schmackhaft.
25.11.2025
Das Wetter war wieder super für uns, Temperatur morgens 13°C, kaum Wind. Bei Ankunft in Comodoro Rivadavia hatten wir 23°C. Die Strecke war kein Hingucker, etwas hügelig und trocken. Es stand mal ein Nandu mitten auf der Fahrbahn mit seinem Nachwuchs, wir näherten uns langsam, Mutter Nandu nahm bereits Drohstellung ein, Micha fuhr vorsichtig ran und sie kam fauchend auf uns zu gelaufen. Micha blieb stehen und nachdem alle Jungtiere von der Straße weg waren, folgte die Mutter ihrem Nachwuchs. Das war das einzige Highlight an diesem Tag. Nelli fotografierte immer wieder die Pflanzenwelt. Gefahrene Strecke 409km in 4h 34min..
26.11.2025
Um 9 Uhr saßen wir auf dem Motorrad und hatten bereits 24°C. Um 12 Uhr verwöhnte uns die Sonne mit 34°C. Zu warm. Hatten wir nicht vermisst. Die Landschaft so richtig zum Einschlafen, keine Abwechslung und nur geradeaus fahren. Nandu's, vereinzelte Vikunja's, Pferde und Schafe sahen wir. Als wir in Puerto Madryn ankamen erhielten wir ein paar Tropfen ab, diese waren im Nu wieder trocken. Micha machte sich Sorgen über seine Kette, die immer mehr Geräusche von sich gab. Wir hielten am Rand an und spannte sie etwas. Hoffentlich hebt sie bis Buenos Aires. Auch der Reifen war glatt, wir beteten das er ebenfalls durchhielt. Gefahrene Strecke 439km in 4h 18min..
27.11.2025
Die Fahrt stand unter dem Motto "vorankommen Richtung Buenos Aires". Landschaftlich nicht der Rede wert, nur Kühe, Pferde und einen Hase mal gesehen. Ansonsten etwas mehr grüne Büsche, ab und zu mehr oder weniger Wind und es regnete nicht. Die Temperatur hielt sich zwischen angenehmen 21 und 24°C. In unserer Ferienwohnung in Viedma kamen wir gegen 14:15 Uhr an. Während wir warteten bis der Gastgeber eintraf, spannten wir die Kette. Nochmal ein Stoßgebet losgeschickt, kann ja nicht schaden. Gefahrene Strecke 448km in 4h 12min..
28.11.2025
Was soll man zu so einer Strecke nur berichten. Immer noch geradeaus, die Landschaft sieht aus wie zuhause. Und jeden Morgen wird ein Stoßgebet losgeschickt, damit die Kette durchhält. Die Nacht in der Ferienwohnung war nicht so gut. Die Matratze roch alt und benutzt, muffelte einfach. In der Küche roch es ebenfalls unangenehm. Das Bett war auch zu eng für uns beide, es war durchgelegen, zu weich. Draußen bellten ständig Hunde, es war zu warm, wir machten die Klimaanlage an. Irgendwie kamen wir beide nicht richtig in den Schlaf hinein. War keine erholsame Nacht. Morgens gegen 8 Uhr fuhren wir los und holten uns Kaffe+Medialunas zum Frühstücken an der YPF Tankstelle. Der Kaffee war dort trinkbar und die Medialunas waren frisch und schmeckten gut. Der Seitenwind begleitete uns heute wieder, jedoch war er nicht so stark. Die Temperatur stieg von 14°C auf 21°C, da brauchte man doch wieder etwas unter der Jacke. Ca. 14 Uhr waren wir in Tres Arroyos angekommen, zuerst einmal tanken und etwas essen. Danach ging es zur Unterkunft. Gefahrene Strecke 479km in 5h.
29.11.2025
Es war ein verregneter Tag, schon am frühen Morgen als wir losfuhren, tröpfelte es. Daraus wurde ein stetiger Regen, mal etwas mehr und mal etwas weniger, es gab keine trockene Phase. Bei 11°C und leichtem Wind, kroch allmählich die Kälte mit dem Wasser durch die Klamotten. Micha war zuerst durchnässt, seine Hose ließ im Schritt als erstes den Regen durch, danach kroch das Wasser das T- Shirt hoch und er fror. Zwar hatte sich die Temperatur auf 15°C hochgearbeitet, aber einmal kalt immer kalt. Nelli hatte zum Glück ihre Daunenjacke an, dass half am Oberkörper trocken zu bleiben. Leider sickerte das Wasser auch bei Nelli's Hose an den Reißverschlüsse durch und somit war sie ab Oberschenkel bis zu den Zehen nass. Als wir endlich bei Hernan ankamen, waren wir nass und wir froren. Was bedeutete das wir schnell ins Hotel wollten, wir hätten uns gerne länger mit ihm unterhalten, aber so fiel das Abholen recht kurz aus. Wir wollten schon starten, aber Nelli's Batterie am Motorrad war leer, so mussten wir es überbrücken. Danach waren noch 34km zum Hotel zu überwältigen, Immer noch in strömenden Regen. Da es das selbe Hotel war wie vor 4,5 Wochen wussten wir wo wir parken konnten, dort stellten wir die Bike's ab und waren froh angekommen zu sein. Im Hotelzimmer alle nassen Sachen aufgehängt und zuerst einmal heiß duschen, das war notwendig. Schnell in trockene Klamotten und los ging es zur Wäscherei die dreckige Wäsche abzugeben. Auch hier wussten wir schon vom letzten mal wo wir hin mussten. Lief alles glatt und wir konnten zum Essen laufen. Gefahrene Strecke 505km in 6h.
30.11.2025
Ausschlafen bis 7:30Uhr, war das schön. Zuerst gemütlich frühstücken. Danach ging es zu den Motorrädern, wir hatten eine Liste bekommen, was nicht in den Koffern verbleiben darf. Also alles öffnen und nachschauen und umpacken, damit wir später die Motorradklamotten zum Teil in die Koffer bekamen. Diverse Kopien wurden noch verlangt, diese konnten wir freundlicherweise an der Rezeption kostenfrei erhalten. Micha hatte noch etwas geschäftliches zu erledigen und Nelli hatte Freizeit. Gegen 16 Uhr liefen wir zum Restaurant und aßen etwas, danach liefen wir gleich zur Wäscherei und konnten unsere Wäsche abholen. Im Hotel sortierten wir die Wäsche für die restlichen Tage.
01.12.2015
Nelli schlief bis um 8 Uhr. Det Tag des Abflugs kam immer näher und wir hatten gemischte Gefühle. Einerseits waren wir stolz es geschafft zu haben, andererseits war man traurig, dass es doch zu Ende ging. Wir freuten uns auf UNSERE Kinder, das heimische Essen unser Bett und unseren Kaffee und mal kein Motorrad zu fahren. Micha rief seinen Dad an um die Abholung zu besprechen, das ging klar. Zuerst hatten wir uns vorgenommen das wir von Frankfurt mit den Motorrädern heim fahren, aber da unser TÜV seit über einem Jahr abgelaufen war, die Blinker beim Bremsen leuchteten (falsches Mapping), die Reifen abgefahren waren, das Scheinwerfergitter dran war, die Kette von Micha bereits Probleme machte und wir dem Wetter in Deutschland nicht ganz trauten, entschlossen wir uns doch abholen zu lassen. Wir wären gerne zum Abschluss die letzten 250km nach Hause gefahren. Wir warteten im Zimmer ab bis das Wetter besser wurde und gingen gegen 14 Uhr indisch Essen. Das Essen war richtig lecker, ich glaube da gehen wir nochmal hin. Wir waren so voll, dass wir zuerst einmal Verdauungsliegen machen mussten. Und deshalb ging abends noch ein leckeres Eis rein.
02.12.2025
Heute hieß es früh aufstehen, 6:30 Uhr ging der Wecker los. Wir mussten früh frühstücken um dann gegen 7:30 Uhr zu den Motorrädern zu laufen. Nelli's Batterie am Motorrad war etwas schwach und wir hofften das sie ansprang ohne zu überbrücken. Hatte funktioniert. Es ging zum genannten Treffpunkt an dem die Motorräder startklar gemacht wurden für den Flug am Donnerstag. Zunächst begann der gesamten Prozess der Papiere und anschließend das befestigen auf der Palette. Sah alles sehr professionell aus, das machten die nicht zum ersten Mal. Wir bauten die Windschilder ab, klappten die Spiegel um und klemmen die Batterien ab. Es kam die Nachricht das der Inspekteur erst um 15 Ihr vorbeikommen würde, bedeutete ab 11 Uhr warten. Um die Zeit zu verbringen gingen wir zur Puma Tankstelle in der Nähe, dort konnten wir wenigstens etwas trinken, essen und auf das Klo gehen. Um circa 14 Uhr liefen wir zu den Motorrädern zurück und bereiteten die Kontrolle vor. Was hieß, alle Taschen runter vom Motorrad und zur Seite stellen, alles was in den Koffern drinnen war musste raus und ebenfalls zur Seite gelegt werden. Die Taschen an den Motorschutzbügeln geöffnet werden. Dann wieder warten. Es kam eine Herr der die Fahrgestellnummer kontrollierte und danach kam der Spürhund dran, der durfte das Motorrad und alles was auf der Seite lag beschnuppern. Alles lief problemlos ab und wir durften unseren Habseligkeiten verstauen. Jetzt hieß es darauf warten bis die letzten Papiere fertiggestellt wurden. Das war gegen 16:15 Uhr erledigt und wir durften unseren Heimweg antreten. Dazu liefen wir rüber zum Flughafen, denn nur dort konnte der Uber uns abholen. Aber wir hatten inzwischen Hunger, aber genau dort wo wir hinliefen war der MC Donald's vom Flughafen. Was für ein Glück, endlich was zu Essen. Danach bestellten wir den Uber und waren gegen 17:45 Uhr wieder im Hotel.
03.12.2025
Heute soll es sonnig werden. Wir frühstückten und bestellten uns eine Uber. Das Ziel war der Stadtteil La Boca. Dieser ist bekannt für die bunten Häuser und den Tango. Wir schlenderten und bestaunen die farbenfrohen Gebäude. Immer wieder kamen seitliche Gassen die voll waren mit Souvenierläden. Der Stolz auf Maradona und Messi ist im ganzen Land vertreten und entsprechend viele Varianten an Souvenirs gab es hier. Es wurde heiß an dem Tag und nach 2h umherlaufen, waren wir bereit für den nach Hause Weg, also Uber bestellen und zurück bringen lassen. Zuerst einmal mal mussten wir runterkühlen, gegen 13 Uhr liefen wir zu dem guten Inder zum Essen. Danach war ausruhen angesagt.
04.12.2025
Abflugtag nach Deutschland....Jipiiiieeee. Ausschlafen, frühstücken und gegen 9:45 Uhr einen Uber bestellen für den Flughafentransfer. Wir kamen am Flughafen Ezeiza gut an, liefen ganz gemütlich zur Sicherheitskontrolle und waren gegen 11:50 Uhr an unserem Gate angekommen. Jetzt ar warten angesagt. Während wir warteten wurden plötzlich unsere Namen aufgerufen, wie gingen zum Schalter und meldeten uns. Wir hatten schon die Befürchtung das irgendwas nicht stimmte, aber wir bekamen lediglich unsere Boardtickets ausgedruckt in die Hand gedrückt. Naja, auch gut. Nachdem die Startzeit von 13:15 Uhr überschritten war, kam die Durchsage, dass sich der Flug um eine Stunde verschiebt, warum , wurde natürlich nicht gesagt. Wir hofften nur das wir unseren Anschlussflug in Madrid noch rechtzeitig erreichten. Wir konnten beobachten, das Polizei und Krankewagen anwesend waren, dann wurde die Trage reingetragen, dann kam ein Fahrzeug das seitlich am Flugzeug die Rampe hochließ. Wir vermuteten einen Unfall, bei dem jemand im Liegen wegtransportiert werden musste. Später wurde uns erzählt das zuerst die älteren Passagiere im Rollstuhl und die Familien mit Kinder in den Flieger einsteigen durften. Kurz nach dem Einstieg eines älteren Herren ist dieser verstorben und war tot. Das ganze Prozedere um den Toten aus dem Flieger zu transportieren dauerte und dauerte und wir stiegen 3h später in den Flieger wie geplant. Wir kamen gegen 7:45 Uhr in Madrid an und natürlich war der Anschlussflieger weg. Aber wir hatten bereits einen neuen Flug in unserer App und der flog erst um 13:45 Uhr, was bedeutete 5h warten. Da wir auf dem ersten Flug nur einmal in 12h etwas zum Essen bekamen, kamen wir hungrig in Madrid an. Die Rettung war der Burger King um Flughafen. Die M0dschlief immer mehr durch unsere Knochen, aber wir mussten durchhalten. Der neue Anschlussflug verlief ohne Probleme, jedoch auch mit 25 minütiger Verspätung. Als wir in Frankfurt landeten war es bereits 16:50 Uhr und es war dunkel, kalt und neblig.....bääääh. Wir saßen sehr weit hinten und es dauerte sehr lang bis alle vor uns ausgestiegen waren. Deswegen mussten wir uns beeilen den kostenfreien Bus zum Hotel zu bekommen. 100m vor dem Bus fuhr dieser los, es war irgendwie war der ganze Tag verhext. 5 min. später kam doch noch ein anderer Bus und wir mussten keine Stunde auf den nächsten warten. Im Hotel wurde kurz eingecheckt und im Restaurant vom Hotel Kürbissuppe und Elsässer Flammkuchen gegessen. Um 20 Uhr und nach 33h wach sein, war duschen und Bett angesagt.










